Nischendüfte

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Nischendüfte – besondere Duftkreationen für einzigartige Frauen

Nischendüfte gehören zu den besonderen Kreationen von Parfümeuren. Sie sind nicht für die breite Masse gedacht, sondern vor allem für Individualistinnen, die das Extravagante suchen. Die Düfte enthalten ausschließlich qualitativ hochwertige Öle, die dem Nischenparfum seinen auserlesenen Charakter verleihen. Ihre Exklusivität erhalten sie auch aufgrund der begrenzten Stückzahl.

Was sind Nischendüfte?

Zu den Nischenparfums gehören ausgefallene, seltene Düfte. Parfümeure in kleinen, traditionsreichen Parfümhäusern, aber auch in bekannten Großmanufakturen verwenden dafür oftmals ungewöhnliche Inhaltsstoffe. In ihren Laboren arbeiten sie mit Leidenschaft und Kreativität an neuen Duftkompositionen, die sich explizit von beliebten Duftklassikern absetzen, Sie sind überraschend und einzigartig. Erhältlich sind sie nur in geringen Stückzahlen.

Abseits der Massenware entstehen in den Laboren individuelle Parfums mit seltenen, spannenden Duftnoten, die Individualistinnen das gewisse Etwas verleihen. Sie hüllen sich ein in einen Duft, der wie nur für sie gemacht scheint. Um ihre Exklusivität zu wahren, dürfen nur wenige auserwählte Anbieter (maximal 50 Verkaufsstellen) die Flakons vertreiben, darunter auch parfumdreams.

Was macht einen Nischenduft so einzigartig?

Bei der Kreation eines Nischenduftes setzen geübte Parfümeure nicht auf altbekannte Zusammenstellungen. Stattdessen verwenden sie seltene Parfumnoten und ungewöhnliche Aromen, die sie in einem komplizierten Herstellungsprozess zu einem Gesamtkunstwerk verbinden. Sie haben keine Scheu davor, ausgefallene Ingredienzen miteinander zu kombinieren und mit ungewohnten Essenzen zu experimentieren. Dabei suchen sie auf der ganzen Welt nach immer neuen Aromen, die dem Parfum eine ganz besondere Note verleihen.

Beliebt ist der Duftstoff Oud aus orientalischem Agarholz. Die Essenz steht wie keine andere für olfaktorischen Luxus. Aufsehen erregten in den vergangenen Jahren vor allem synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe mit molekularen Strukturen. Diese passen sich der Trägerin an, sodass das Parfum auf jeder Haut anders riecht. Nischenparfums enthalten zum Teil ungewöhnliche Essenzen von:

  • Edelsteinen,
  • Ambroxan,
  • Myrrhe,
  • der Heide „Andrea“,
  • Bergamotte,
  • Patschuli oder
  • Damaskusrose.

Viele Kreationen zeichnen sich durch einen höheren Anteil an Duftstoffen aus. Dadurch halten sie oft sehr lange auf der Haut. Dabei kommt es vor allem auf die Konzentration an Rohstoffen im Alkohol an, die bei einem Parfum oder Eau de Parfum weitaus höher liegt als bei einem Eau de Toilette. Bei einer Essenz genügt schon ein kleiner Spritzer, um die Haut mit einem extravaganten Hauch zu benetzen.

Der Duft entfaltet sich nur langsam, sodass er nach ein paar Stunden anders riecht als direkt nach dem Auftragen. Kopf-, Herz- und Basisnote unterscheiden sich deutlich voneinander, während sie bei Duftklassikern oftmals ineinander verfließen. Das liegt vor allem an dem hohen Anteil an natürlichen Rohstoffen. Auch optisch unterscheiden sich die Düfte. Statt in ausgefallenen, edlen Flakons vertreiben viele Hersteller den Nischenduft in schlichten, gläsernen Zierflakons, da hier der Inhalt die Hauptrolle spielt.

An welcher Körperstelle wirkt das Nischenparfum besonders gut?

Die Innenseiten der Handgelenke und die Halsschlagader gehören zu den gut durchbluteten Körperstellen. An diesen entwickelt das Parfum eine sinnliche Wirkung. Kleidung und Haare nehmen es für lange Zeit auf, sodass auch andere die edle Duftkomposition wahrnehmen können. Der Duft entfaltet sich besonders gut, wenn die Trägerin diesen direkt im Anschluss an ein Bad oder eine frische Dusche auf die Haut sprüht. Die eigene Körpertemperatur aktiviert die Duftmoleküle und intensiviert den Duft.

Nischenparfums, damals und heute

Nischendüfte sind keine Modeerscheinung. Über die Jahrzehnte hinweg kleidete sich der Adel nicht nur mit einer extravaganten Garderobe, sondern auch mit einem besonderen Duft. Prinzessinnen und Königinnen hatten eigene Hofparfumeure, die für sie edle Duftkompositionen zusammenstellten. Vor allem in den britischen Königshäusern setzten Regentinnen wie Queen Elizabeth I auf einzigartige Nischenparfums. Mittlerweile gönnen sich auch ganz normale Frauen diesen Luxus. Sie unterstreichen mit den besonderen Düften ihre Individualität.