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Farbtyp bestimmen – einfache Tipps & Tricks für die Farbanalyse

Den eigenen Farbtyp zu kennen, kann dir dabei helfen, das volle Potenzial aus deinem Make-up und deinen Outfits zu schöpfen. Viele professionelle Stylisten greifen dafür auf die Farbanalyse zurück, um herauszufinden, welche Farben Haut, Augen und Haar optimal zur Geltung bringen. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen warmen und kühlen Typen, die sich nochmal in die vier Jahreszeiten unterteilen. Hier erfährst du, wie du selber einen Farbtyp Test machen kannst, um die perfekten Farbtöne für deinen Look zu finden.

22. Jänner 2026

Das Konzept der Farbtypen

Hinter dem Konzept der Farbtypen steckt die Idee, dass jeder Mensch eine individuelle Farbpalette besitzt, die seine natürliche Schönheit optimal unterstreicht. Je nach Haar-, Haut- und Augenfarbe kann so erklärt werden, weshalb manche Farben unsere Ausstrahlung besonders zur Geltung bringen, während andere weniger vorteilhaft wirken. Das Grundsystem unterscheidet vier Haupttypen, die an die Jahreszeiten angelehnt sind: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Jeder dieser Typen hat seine ganz eigene Farbwelt. Während warme Typen wie Frühling und Herbst von goldenen, rötlichen Tönen profitieren, wirken Sommer- und Wintertypen in klaren, kühlen Nuancen besonders strahlend.

Da sich nicht jeder Mensch eindeutig einer dieser Gruppen zuordnen lässt, gibt es neben den Haupttypen auch Mischformen. Insgesamt ergeben sich so zwölf Farbtypen, die eine genauere Differenzierung ermöglichen. Entscheidend sind dabei drei Faktoren: die Temperatur der Farben (warm, kühl oder neutral), ihre Helligkeit (hell, mittel oder dunkel) und die Sättigung (kräftig oder eher gedeckt). Aus dieser Kombination ergibt sich eine persönliche Farbpalette, die besonders gut zum eigenen äußeren Erscheinungsbild passt.

Die Bedeutung der Farbanalyse für den Make-up-Look

Die Bestimmung des Farbtyps ist besonders hilfreich, um die richtige Wahl bei Make-up zu treffen. Die passenden Nuancen für Lippenstift, Blush oder Lidschatten unterstützen den natürlichen Hautton, betonen Augenfarbe und Haar und sorgen dafür, dass das Gesicht frisch und strahlend wirkt. Warme Typen profitieren von goldenen, pfirsichfarbenen und erdigen Tönen, während kühle Typen in klaren, rosigen oder pastelligen Nuancen besonders harmonisch wirken. So lässt sich Make-up gezielt einsetzen, um die individuelle Schönheit optimal zu unterstreichen.

Welcher Farbtyp bin ich? – Finde es mit dem Farbtyp Test heraus

Um herauszufinden, welcher Farbtyp du bist, solltest du einen genauen Blick auf deine natürlichen Merkmale werfen. Neben Haar- und Augenfarbe spielt vor allem der Hautunterton eine zentrale Rolle, um Temperatur, Helligkeit und Sättigung zuverlässig zu bestimmen. So kannst du Schritt für Schritt eine präzise Farbanalyse durchführen.

Tipp

Bevor du mit dem Farbtyp Test beginnst, solltest du dich in einen hellen Raum mit viel Tageslicht begeben und im Idealfall ungeschminkt sein. Dadurch sollte es dir leichter fallen, deine Eigenschaften zu bestimmen und das Ergebnis wird nicht ungewollt verfälscht.

1. Farbtemperatur analysieren

Der erste Schritt bei der Farbanalyse ist die Bestimmung der Farbtemperatur. Ausschlaggebend dafür ist der Unterton deiner Haut. Wenn dein Teint eher goldig oder leicht gelblich wirkt, spricht das für einen warmen Farbtyp. Wirkt er hingegen rosig oder mit einem kühlen Schimmer ins Bläuliche, deutet das auf einen kühlen Typ hin. Menschen, bei denen sich weder Wärme noch Kühle klar zeigt, bewegen sich im neutralen Bereich.

Ein bewährter Test besteht darin, deine Adern am Handgelenk zu betrachten: Schimmern sie grünlich, weist das auf Wärme hin, erscheinen sie bläulich, handelt es sich um einen kühlen Unterton.

2. Helligkeit einschätzen

Im zweiten Schritt geht es darum, wie hell oder dunkel deine natürlichen Merkmale sind. Dabei spielen vor allem Haare und Augen eine Rolle. Sehr helle Haarfarben, beispielsweise Platin- oder Goldblond, kombiniert mit lichtdurchlässigen, klaren Augenfarben wie Grau, Hellblau oder Grün, lassen auf einen hellen Farbtyp schließen. Wer dunkle Haare wie Braun oder Schwarz hat und dazu Augen in tiefem Blau oder Dunkelbraun, gehört in der Regel zu den dunkleren Farbtypen.

3. Sättigung bestimmen

Abschließend entscheidest du, wie intensiv deine Farben wirken. Menschen mit leuchtenden Augen und kontrastreichem Haar profitieren von klaren, kräftigen Farben wie Smaragdgrün, Königsblau oder einem reinen Rot. Wirken Haar- und Augenfarben dagegen eher zurückhaltend und weich, etwa in einem aschigen Blond und einem gedämpften Grau-Blau, harmonieren gedeckte, pudrige Nuancen besser mit dem Gesamtbild. Die Sättigung verrät also, ob dir intensive Farbtöne mehr Ausdruck verleihen oder ob sanfte Nuancen deine natürliche Ausstrahlung am besten hervorheben.

Wichtig

Mit diesen Schritten lässt sich der Farbtyp schnell und einfach von zuhause aus bestimmen. Wenn du auf ein genaues, professionelles Ergebnis setzen möchtest, kann es sich jedoch lohnen, die Farbanalyse bei einem Stylisten durchführen zu lassen, der die passenden Hilfsmittel besitzt, um eine präzise Farbpalette zu bestimmen.

Diese 12 Farbtypen gibt es

Um deinen Farbtyp möglichst genau zu bestimmen, ist es wichtig zu verstehen, was die einzelnen Typen auszeichnet. In der folgenden Übersicht findest du die vier Hauptfarbtypen sowie ihre Mischformen. So kannst du dich leichter einordnen und deinen individuellen Typ erkennen. Sobald du weißt, welcher Farbtyp du bist, kannst du dich weiter über die Farbpalette informieren, die deine natürlichen Merkmale unterstreicht und dich zum Strahlen bringt.

Der Frühlingstyp – Merkmale und Ausstrahlung

Den Frühlingstyp umgibt eine warme und lebendige Ausstrahlung, denn er wirkt freundlich, frisch und sonnig. Typisch sind Augen, die klar und intensiv in strahlendem Blau, warmem Grün, hellem Goldbraun oder sanftem Türkis leuchten. Auch die Haare spiegeln diese Wärme wider: Helles Goldblond, warmes Honigblond, Goldbraun oder Nuancen mit Kupfer- oder Goldschimmer sind charakteristisch.

Die Haut des Frühlingstyps ist in der Regel hell und warm, mit einem goldigen Unterton, der grünlich durchschimmernde Adern erkennen lässt. Je nach Ausprägung kann der Teint elfenbeinfarben, pfirsichfarben oder leicht gebräunt mit goldenem Schimmer sein. Sommersprossen sind keine Seltenheit und zeigen sich oft in einem rötlichen Ton. Manche Frühlingstypen bräunen schnell, andere sind etwas empfindlicher gegenüber der Sonne, entscheidend bleibt immer der warme Unterton.

So zeigen sich die Merkmale:

  • Helligkeit: hoch
  • Farbtemperatur: warm
  • Sättigung: hoch
  • Hautunterton: warm, goldig (Adern wirken grünlich)
  • Haarfarben: Goldenes Blond, Rotblond, Kupfer, Hellbraun
  • Augenfarben: Grün, Grünbraun, teils Hellbraun
  • Hautschimmer: Pfirsich bis Haselnussbraun
  • Sommersprossen: wenn vorhanden, rötlich

Farbempfehlungen: Ideal für den Frühlingstyp sind klare, warme Farben wie Apricot, Koralle, Sonnengelb oder Türkis. Auch sanfte Pastelltöne wie Pfirsich, Hellgelb oder Lindgrün harmonieren gut. Neutrale Töne wie Cremeweiß, Camel oder Sand und goldene Nuancen wie Hellbraun oder Honiggold unterstreichen die Wärme. Kühle, blasse Farben sollten vermieden werden, da sie den Teint fahl wirken lassen.

Du hast im Farbtyp Test herausgefunden, dass du ein Frühlingstyp bist? Dann lohnt sich ein Blick auf die drei Mischformen, die daraus entstehen: den klaren Frühling (Clear Spring), den warmen Frühling (Warm Spring) und den hellen Frühling (Light Spring). Jede Variante hat ihre eigenen Farbempfehlungen und Nuancen, die deine Ausstrahlung noch besser zur Geltung bringen.

Der Sommertyp – Merkmale und Ausstrahlung

Der Sommertyp wirkt sanft, elegant und kühl. Dabei wird seine Ausstrahlung von weichen Kontrasten geprägt. Die Augen sind oft graublau, blaugrün oder graugrün, manchmal auch grau-braun. Die Haare reichen von aschblond über kühles Hellbraun bis hin zu dunklem Aschbraun, ohne goldene oder rötliche Reflexe. Die Haut des Sommertyps ist hell bis mittel, mit einem kühlen, rosigen Unterton. Sommersprossen sind selten, und die Adern erscheinen bläulich. Insgesamt ist das Erscheinungsbild harmonisch und wirkt durch gedeckte, kühle Farben besonders vorteilhaft.

So zeigen sich die Merkmale:

  • Helligkeit: mittel bis hoch
  • Farbtemperatur: kühl
  • Sättigung: niedrig bis mittel
  • Hautunterton: kühl, rosig (Adern bläulich)
  • Haarfarben: Aschblond, Aschbraun, kühles Dunkelbraun
  • Augenfarben: Blau, Grau, Grün mit kühlem Schimmer
  • Sommersprossen: selten

Farbempfehlungen: Ideal für den Sommertyp sind kühle, pudrige Farben wie Pastellrosa, Flieder, Mint, Himmelblau, Taubenblau und Mauve. Auch neutrale Töne wie Offwhite, Grau oder kühles Taupe passen perfekt. Leuchtende oder warme Farben sowie kräftiges Schwarz lassen den Sommertyp schnell hart wirken.

Auch der Sommertyp wird in drei Unterkategorien unterschieden: kühler Sommertyp (Cool Summer), heller Sommertyp (Light Summer) und softer Sommertyp (Soft Summer). Sie variieren in Kontraststärke, Helligkeit und Farbwirkung und haben jeweils eine eigene Farbpalette, die die natürliche Ausstrahlung optimal unterstreicht.

Der Herbsttyp – Merkmale und Ausstrahlung

Der Herbsttyp wirkt warm, erdig und harmonisch. Seine Ausstrahlung ist satt und natürlich, ohne harte Kontraste. Die Augen schimmern oft in warmem Grün, Oliv, Goldbraun oder Bernstein. Die Haare reichen von goldenem Blond bis zu Kupfer, Rotbraun oder Dunkelbraun, immer mit einem warmen Ton. Die Haut des Herbsttyps zeigt einen goldigen oder olivfarbenen Unterton und kann Sommersprossen haben. Sie bräunt in der Regel gut und entwickelt einen warmen Schimmer.

So zeigen sich die Merkmale:

  • Helligkeit: mittel
  • Farbtemperatur: warm
  • Sättigung: mittel bis hoch
  • Hautunterton: warm, goldig (Adern grünlich)
  • Haarfarben: Goldblond, Kupfer, Kastanie, Rotbraun
  • Augenfarben: Grün, Goldbraun, Oliv
  • Sommersprossen: häufig

Farbempfehlungen: Ideal für den Herbsttyp sind warme, erdige und satte Töne wie Rostrot, Curry, Senfgelb, Olivgrün, Petrol, Terrakotta und Schokoladenbraun. Neutrale Begleiter sind Beige, Camel und Creme. Vermieden werden sollten kühle, klare Farben und Schwarz, da diese bei Herbsttypen eher unvorteilhaft wirken.

Wenn du ein Herbsttyp bist, zeigt sich deine Ausstrahlung warm und erdig. Auch hier haben die drei Varianten, warmer Herbst (Warm Autumn), dunkler Herbst (Deep Autumn) und softer Herbst (Soft Autumn), jeweils eigene Merkmale und Farbpaletten, die deine natürliche Wärme am besten unterstreichen.

Der Wintertyp – Merkmale und Ausstrahlung

Der Wintertyp ist kontrastreich, klar und intensiv. Seine Ausstrahlung wirkt kühl, edel und ausdrucksstark. Typisch sind sehr dunkle oder sehr helle Merkmale, wie zum Beispiel schneeweiße Haut mit kühlem Unterton und dunkle Haare oder olivfabener Teint mit schwarzem Haar. Die Augen sind klar und intensiv und variieren von Eisblau, Smaragdgrün und Dunkelbraun bis hin zu Schwarzbraun. Die Haut zeigt stets einen kühlen Unterton ohne goldige Wärme, daher wirken die Adern oftmals bläulich. Sommersprossen sind bei dem Wintertyp eher selten.

So zeigen sich die Merkmale:

  • Helligkeit: sehr hoch oder sehr niedrig (starker Kontrast)
  • Farbtemperatur: kühl
  • Sättigung: hoch
  • Hautunterton: kühl, rosig oder oliv
  • Haarfarben: Schwarz, Dunkelbraun, Blau-Schwarz
  • Augenfarben: Eisblau, Grau, Dunkelbraun, Smaragd
  • Sommersprossen: selten

Farbempfehlungen: Ideal für den Wintertyp sind klare, kühle und kräftige Farben wie Königsblau, Rubinrot, Smaragdgrün, Pink und Schwarz. Weiß ist außerdem eine gute Wahl, Cremeweiß dagegen nicht. Warme, erdige Töne sollte dieser Typ unbedingt meiden, da sie den kühlen Unterton der Haut unvorteilhaft betonen und das Gesamtbild fahl wirken lassen.

Hat der Farbtypen-Test ergeben, dass du ein Wintertyp bist? Dann lohnt es sich, einen Blick auf die drei Varianten zu werfen: klarer Winter (Clear Winter), kühler Winter (Cool Winter) und dunkler Winter (Deep Winter). Jede Variante hat ihre eigenen Merkmale und eine passende Farbpalette, mit der du deine kontrastreiche, kühle Ausstrahlung optimal zur Geltung bringen kannst.

FAQ: Farbtyp bestimmen

Kann sich mein Farbtyp im Laufe des Lebens verändern? Der Farbtyp kann sich leicht ändern, z. B. durch Hautveränderungen im Alter, Haarfarbe oder Sonnenbräune. Die Grundtendenz zu warmen oder kühlen Farben bleibt aber meist gleich, nur Nuancen können sich verschieben.
Wie kann ich meinen Farbtyp bei Mischhaarfarben oder gefärbtem Haar erkennen? Am zuverlässigsten ist die Analyse der natürlichen Hautuntertöne und Augenfarbe. Gefärbtes Haar kann die Wahrnehmung beeinflussen, deshalb sollten natürliche Merkmale als Hauptindikator dienen.
Kann ich auch Farben tragen, die eigentlich nicht zu meinem Typ passen? Ja, eher ungünstige Farben für deinen Typ lassen sich oft durch Accessoires, Muster, Layering oder Kombination mit neutralen Tönen abmildern, sodass sie den Look nicht dominieren, aber trotzdem eingesetzt werden können.

Fazit

Die Kenntnis des eigenen Farbtyps ist ein wertvolles Instrument, um das persönliche Erscheinungsbild harmonisch und stimmig zu gestalten. Durch die Analyse von Hautunterton, Haar- und Augenfarbe sowie Helligkeit, Temperatur und Sättigung lässt sich die ideale Farbpalette für die eigenen Merkmale bestimmen. Die vier Haupttypen – Frühling, Sommer, Herbst und Winter – profitieren jeweils von unterschiedlichen Farbtönen, die ihre natürliche Ausstrahlung besonders betonen. Die passenden Farben lassen den Teint frisch und strahlend wirken, während unvorteilhafte Töne blass oder fahl erscheinen lassen können. Eine professionelle Farbanalyse kann zusätzlich dabei helfen, die optimale Palette individuell zu bestimmen und das Styling noch gezielter auf die persönlichen Merkmale abzustimmen.

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